Kipphebelplatte für Backenbrecher: Leitfaden zur Überlastsicherung

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    Kipphebelplatte für Backenbrecher: Leitfaden zur Überlastsicherung

    FAQ

    Welche Arten von Brechanlagen können Sie liefern?

    Wir bieten Backenbrecher, Kegelbrecher, Prallbrecher, Vibrationssiebe, Förderbänder und zugehörige Anlagen an. Kundenspezifische Anpassungen sind möglich.

    Ja. Wir können Ingenieure vor Ort entsenden, um die Installation und Inbetriebnahme zu begleiten und Schulungen zur Bedienung durchzuführen.

    Ein Jahr Garantie auf die gesamte Maschine, ausgenommen Verschleißteile; langfristige Versorgung mit Originalersatzteilen.

    Wir verfügen über ein erfahrenes Außenhandelsteam, das Sie bei Zollabfertigung, Versicherung und internationalem Transport unterstützen kann.

    Wir bieten einen technischen Support rund um die Uhr an, der entweder per Video-Fernunterstützung oder durch Entsendung von Mitarbeitern vor Ort erfolgen kann.

    Kipphebelplatte für Backenbrecher: Leitfaden zur Überlastsicherung

    Kipphebelplatte für Backenbrecher: Leitfaden zur Überlastsicherung

    Von allen Bauteilen eines Backenbrechers wirkt die Kniehebelplatte am unscheinbarsten. Sie kommt nicht wie die Brechbacken in direkten, harten Kontakt mit dem Gestein und rotiert auch nicht wie die Exzenterwelle mit hoher Geschwindigkeit. Sie ist schlicht ein flaches, rechteckiges Gusseisenbauteil, das unauffällig zwischen der beweglichen Brechbacke und der Rückwand des Rahmens sitzt. Doch diese scheinbar gewöhnliche Platte ist tatsächlich das wichtigste Sicherheitsbauteil des gesamten Backenbrechers.

     

    Was ist eine Kippplatte?

    Die Kniehebelplatte ist ein Gussteil mit rechteckigem Querschnitt, typischerweise aus duktilem Gusseisen oder mittelgekohltem Stahlguss. Beide Enden sind bogen- oder zylinderförmig bearbeitet; ein Ende liegt an der Unterseite der beweglichen Backe an, das andere an der Kniehebelplattenaufnahme an der Rückwand des Rahmens. Ihre Montageposition, ähnlich einem Kniegelenk beim Menschen, verbindet die bewegliche Backe mit dem Rahmen – daher der Name.

    Konstruktiv betrachtet spielt die Kniehebelplatte eine einzigartige Rolle: Sie ist nahezu der Punkt im gesamten Backenbrecher, an dem die Belastung am höchsten ist. Während des Betriebs werden bei jeder Schwingung der Brechbacke enorme Brechkräfte über die Kniehebelplatte auf den Rahmen übertragen. Sie muss ausreichend stabil sein, um den Belastungen im normalen Brechbetrieb standzuhalten; gleichzeitig darf sie aber nicht so starr sein, dass sie „unzerbrechlich“ ist – genau das macht ihre Konstruktion so raffiniert.

    Zwei Kernfunktionen: Kraftübertragung und Schutz

    Die erste Funktion besteht in der Übertragung der Brechkraft. Die bewegliche Brechbacke erzeugt diese Kraft nicht selbst; sie benötigt die Exzenterwelle für ihre Hin- und Herbewegung. Nähert sich die bewegliche Brechbacke der festen Brechbacke und komprimiert das Gestein, drückt die Reaktionskraft des Gesteins die bewegliche Brechbacke nach hinten. Diese Kraft wird schließlich über die Kniehebelplatte zurück auf den Rahmen übertragen. Ohne die Kniehebelplatte hätte die bewegliche Brechbacke keinen Drehpunkt, um die Kraft aufzunehmen, und der gesamte Brechvorgang könnte nicht abgeschlossen werden.

    Die zweite Funktion – und die am leichtesten zu übersehende – ist der Überlastungsschutz. Nicht zerdrückbare Gegenstände wie Metallstücke, Schaufelzähne und Bohrer können mitunter in die Zerkleinerungskammer gelangen. Sobald diese Fremdkörper eindringen, kann sich die Zerkleinerungskraft schlagartig um ein Vielfaches verstärken. Bleibt dies unkontrolliert, können Bauteile wie die Exzenterwelle, die Lager und der Rahmen – die Hunderttausende oder sogar Millionen wert sind – schlagartig zerstört werden. Die Kniehebelplatte ist speziell als „Verschleißteil“ für diesen Zweck ausgelegt.

    Die Querschnittsabmessungen und das Material sind präzise berechnet, sodass die Kniehebelplatte unter normalen Druckkräften nicht bricht. Sobald die Druckkraft jedoch die zulässige Sicherheitsgrenze überschreitet, bricht sie vorsorglich an einer vorbestimmten Schwachstelle. Beim Bruch der Kniehebelplatte verliert die bewegliche Backe ihre Unterstützung, und der Druckvorgang stoppt sofort. Dadurch werden die Kernkomponenten der Maschine geschützt. In diesem Sinne funktioniert die Kniehebelplatte ähnlich wie eine Sicherung in einem elektrischen System: Sie arbeitet unter normalen Bedingungen stabil, opfert sich aber im Falle einer Überlastung.

    Warum kann man sie nicht einfach durch eine dickere Kippplatte ersetzen?

    Im laufenden Betrieb ersetzen einige Bergwerke – um Ausfallzeiten durch Brüche der Kniehebelplatten zu reduzieren – die Originalteile des Geräteherstellers (OEM) durch selbstgefertigte Kniehebelplatten aus dickeren Stahlplatten. Diese Praxis ist extrem gefährlich.

    Der Grund ist einfach: Dicke und Material der ursprünglichen Kniehebelplatte wurden durch mechanische Berechnungen ermittelt, und ihre Bruchgrenze ist präzise innerhalb eines bestimmten Sicherheitsbereichs festgelegt. Zwar mag der Austausch gegen eine dickere Stahlplatte die Bruchwahrscheinlichkeit der Kniehebelplatte verringern, doch wenn das nächste Metallteil in die Brechkammer gelangt, könnte die Exzenterwelle, das Lagergehäuse oder sogar der Hauptrahmen brechen. Was ein einfacher Austausch der Kniehebelplatte für nur wenige hundert Yuan gewesen wäre, verwandelt sich so in eine umfassende Anlagenüberholung für Hunderttausende Yuan, wodurch sich der Schaden um ein Vielfaches erhöht.

    Daher muss eine Kniehebelplatte „dann brechen, wenn sie soll“ – das ist kein Mangel, sondern entspricht ihrem Zweck. Der Wert einer hochwertigen Kniehebelplatte liegt genau darin, dass sie die gesamte Maschine im entscheidenden Moment kostengünstig schützt.

     

    Wie lässt sich feststellen, ob eine Kippplatte ausgetauscht werden muss?

    Unter normalen Betriebsbedingungen wird die Lebensdauer einer Kniehebelplatte durch die Materialhärte, die Brechfrequenz und den Eisengehalt im Aufgabematerial beeinflusst. Bei weichem Gestein wie Kalkstein kann eine einzelne Kniehebelplatte ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr halten; bei hartem Gestein wie Eisenerz oder Granit kann sich ihre Lebensdauer auf nur wenige Monate reduzieren.

    Um festzustellen, ob ein Austausch erforderlich ist, untersuchen Sie die gekrümmten Kontaktflächen an beiden Enden der Kippplatte. Normaler Verschleiß äußert sich durch eine allmähliche Abflachung der gekrümmten Flächen und eine Vergrößerung des Spalts. In diesem Fall vergrößert sich die Auslassöffnung allmählich und muss nachjustiert werden. Sobald der Verschleiß die vom Hersteller vorgegebene Grenze überschreitet oder sichtbare Dellen oder Risse an einem der Enden auftreten, muss die Kippplatte ausgetauscht werden.

    Es ist wichtig zu beachten, dass ein plötzlicher Bruch einer Wangenplatte durch einen Metallgegenstand, der die Maschine durchläuft, etwas anderes ist als normaler Verschleiß. Ersteres ist ein Schutzmechanismus und sollte nicht als Qualitätsmangel betrachtet werden; Letzteres ist normaler Verschleiß. Beim Kauf empfiehlt es sich, einige Ersatzteile vorrätig zu halten, insbesondere bei Anlagen zur Verarbeitung von Eisenerz und Bauschutt, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Fremdkörper in die Anlage gelangen und dadurch die Wangenplatten häufiger ausgetauscht werden müssen.

     

     

    Abschluss

     

    Kniehebelplatten gehören zu den günstigsten Bauteilen eines Backenbrechers, tragen aber die wichtigste Schutzfunktion. Nur wenn man ihre Funktionsprinzipien versteht, ihre Konstruktionslogik beachtet, sie bei Bedarf rechtzeitig austauscht und ihren vorgesehenen Bruch zulässt, kann der gesamte Brecher sicher und wirtschaftlich arbeiten. Für Verantwortliche im Bergbau ist es daher entscheidend, Kniehebelplatten als „Sicherungen“ und nicht als problematische Teile zu betrachten, die „Kopfschmerzen verursachen, wenn sie kaputtgehen“. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Senkung der Gesamtbetriebskosten.

     

     

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